G`day Germany,
frohen ersten Advent. Ich sitze hier im warmen Australien und nach Weihnachten ist mir ueberhaupt nicht,auch wenn hier ein paar kuenstliche Weihnachtsbaeume neben Palmen stehen :)
Es ist viel passiert in der letzten Zeit,da ich meinen grossen Ostkueste Trip gestarten habe.
Zuerst ging es von Cairns nach Magnetic Island,eine wunderschoene und traumhafte Insel,nicht so tropisch wie in Cairns aber voll mit Eukalyptus Baeumen und jede menge Tiere,gerade angekommen wurden wir schon von einem Kukuburra (auch lachender Hans genannt,einer der Nationalvoegel Australiens) empfangen und nach dem Essen beim Guitarre spielen tollten ein paar Opossums um uns herum. Am nachfolgenden Tag haben wir einen Walking-Track zu einer alten Bunkeranlage auf einem Berg gemacht in der hoffnung unsere ersten Koalas zu sehen. Und siehe da...gleich nach 300m sitzen schon die ersten 2 faul und vollgedroehnt mit aetherischen Oelen oben im Eukalyptus Baum. Unterwegs hoch zum Berg sahen wir noch 2 die auf augenhoehe in einer Astgabel sassen und gepennt haben :) Die kleinen,moppligen schlafenden Tierchen haben mich ein bisschen an meinen geliebten Vater erinnert :)))
Mit der Faehre ging es dann zurueck aufs Festland von wo unser Bus nach Airlie Beach ging.
Nach einer Nacht im Hostel in Airlie Beach ging es schon aufs Boot,also hiess es,Uniform anziehn,Seesack packen und Leichtmatrose Steiner war bereit in See zu stechen :) Gesagt getan,es ging los auf einen 3Tage und 2Naechte Segeltrip um die Whitsundays, unser Boot war ein "kleines" Holzboot mit 22Leuten + 5Crew. Der erste Segeltag bestand darin, Kajueten beziehen,Essen,kennenlernen und sich zum Sonnenuntergang dem leckeren Weinchen aus einer silberfarbenen 4liter Tuete widmen.
Am zweiten Tag ging es um 6 Uhr leicht taumelnt und ein bisschen flau im Magen los,d.h. wir wurden liebevoll von der ratternden Eisenkette des Ankers aus dem Dilirium gerissen :) Unser erster Stop war Whithaven Beach,womoeglich einer der Schoensten Straende der Welt,99,7%tiger Quarzsand,das heisst keinerlei verunreinigung und !!strahlend!! weiss,der absolute wahnsinn und schwer vorstellbar aber wahr.
Zurueck auf dem Boot fuhren wir weiter zu unserem Schnorchenspot,wunderschoen und voller Fische und einer Schildkroete.
Den Abend liessen wir wieder gemuetlich mit dem Sonnenuntergang ausklingen,aber diesmal ohne Alcohol fuer mich.:) Nach dem die dunkelheit angebrochen war besuchte uns ein Schwarm von 10-15 grossen Thunfischartigen Raubfischen die im Schein unseres Lichtes kleine Fische jagdten,nach einer Weile sprang ploetzlich ein Delfin um unser Boot herum und genoss das Blitzlichtgewitter unserer Kameras.
Den letzten Tag Schipperten wir wieder gemuetlich richtung Heimathafen.
Weiter ging es nach Rainbow Beach wo unsere Fraser Island Tour auf uns wartete.
Es gab ein Briefing am Morgen vor der Tour im Hostel und am naechsten Tag ging es dann los,wir wurden in 2 Gruppen a 11Leute auf 2 4wheeldrive Jeeps aufgeteilt und mussten dann das Auto mit Zelten,Isomatten,Gaskochern,Proviant usw beladen und los ging die grosse fahrt,rauf auf die Faehre und ab auf die Insel ohne Strassen.
Auf der Insel angekommen blieben wir erstmal prompt im Sand stecken und alles freigraben und anschieben hat nix geholfen,zu unserem Glueck zogen uns eine Gruppe Australier mit ihrem Jeep aus dem Sand sodass die wilde Fahrt weiter gehen konnte. Ueber huckel und Schlagloecher in denen locker ein Smart reinpassen koennte erreichten wir den Lake McKenzie...ein Suesswassersee auf der Insel der mit Worten schwer zu beschreiben ist,strahlend blau und glasklar.Weiter ging es ueber den Inlandstrack zu unserem Zeltplatz wo wir auch gleich anfingen zu kochen und den Abend mit einem Bierchen ausklingen zu lassen. Am 2ten Tag ging es schon frueh los, 6uhr aufstehen und um 8 fuhren wir los mit Ziel Lake Wabby,ein anderer See aber diesmal gruen. Der Lake Wabby liegt direkt am Fusse einer Sandduene die steil am Ufer abfaellt,sodass man sich prima ins Wasser rollen lassen konnte,was natuerlich gleich von mir ausprobiert wurde. Nach einer menge Spass ging es weiter Richtung Indian Head,der aeusserste Zipfel der Insel von dem wir Delphine,Schildkroeten und Rochen beobachten konnte. Da der Tag sich dann auch schon wieder dem ende zuneigte schlugen wir unser Nachtlager am Strand auf.
Nachdem die Zelte errichtet waren und die Frauen sich ums Essen kuemmerten,sind Andy,Kohei(Japaner) und ich (MAENNLICH) mit einem Bier und einem Klappspaten bewaffnet runter zum Wasser gegangen mit dem Plan eine Sandburg zu errichten,nach 2Stunden und geschaetzten 2kubikmetern Sand war das Meisterwerk fertig,dann wurde auch schon zum Essen gerufen.
Die Dingos liessen ein bisschen auf sich warten,bis alle im Bett waren ausser ich und zwei andere.Ploetzlich rief Mathias der gerade zum pinkeln gegangen ist: "DINGOS!!". Ich drehte mich um und 2meter hinter mir standen 2 und guckten mich an,wedelten aber mit dem Schwanz, sahen freundlich aus und gingen weiter.
Am 3ten Tag ging es wieder mit 70km/h am Strand zurueck zur Faehre,unterwegs sahen wir noch ein;zwei Dingos und hatten jede menge Spass.
Jetzt bin ich in Brisbane und berichte euch bald erneut von meinen Abenteuern.
Bis Bald. Eike
Dienstag, 1. Dezember 2009
Donnerstag, 19. November 2009
Fotos
Fotos von Andy auf
http://picasaweb.google.de/andreas.weu/CairnsOncleBrianCapeTribulation?authkey=Gv1sRgCNz3_I_u0qvddA&feat=directlink
http://picasaweb.google.de/andreas.weu/CairnsOncleBrianCapeTribulation?authkey=Gv1sRgCNz3_I_u0qvddA&feat=directlink
Montag, 16. November 2009
Eastcoast
Hallo meine Lieben,
ich bin wohlbehalten an der Ostkueste angekommen und habe mich mit Andy getroffen,das Wetter hier ist sehr regnerisch,aber bei 30grad laesst es sich aushalten und es kommt auch oft genug die Sonne raus,sodass ich an meiner Braeune arbeiten kann,damit ihr alle schoen neidisch sein werdet,wenn ich wieder komme.
Hier in Cairns gefaellt es mir richtig gut,ich habe ein megacooles Hostel und hier sind jedemenge coole Leute (faules Backpackergesindel :)) hier steigt jeden Tag eine Party und ist immer was los.
Letzte Woche hatten wir eine Rainforrest,Waterfall,Swimmingtour gemacht,was absolut toll war,ich habe selten soviel gelacht. Unser Guide war der geborene Animateur und Komiker in einem.Wir sind also mit unserem Bus (Gus,the Bus) in den Regenwald der Atherton Tablelands gefahren,wo jedemenge Wasserfaelle auf uns warteten. Es ist eine Traumhafte Vegetation hier oben,so dichtes und saftiges Gruen sieht man wohl echt selten. Am zweiten Wasserfall angekommen sind wir erstmal ins Wasser gesprungen und auf den Wasserfall hinauf gekrakselt,da die Felsen so glatt ausgewaschen waren,dass man auf ihnen hinunter rutschen konnte,das war ein Spass, 5meter auf einem Felsen ins Wasserfallbecken rutschen :) .
Bevor es zum 3ten Wasserfall ging vertrieben wir uns die Zeit im Bus mit lustigen "Partyspielchen" bis wir bei Mister Lunch zum Essen gefahren sind. der 3te Wasserfall war der MillaaMillaa Fall aus der Herbal Essences Werbung,eiskalt aber wunderschoen :) Alles in Allem ein wunderschoener Ausflug :)
Nach 2weiteren Tagen in Cairns haben wir uns aufgemacht nach Cape Tribulation,ein Weltnaturerbe,da der Regenwald auf die Koralle trifft,was einzigartig auf der Welt ist.Es war wirklich das Paradies,saftiges Gruen trifft auf weissen Sandstrand. Wir hatten traumhaftes Wetter,die ersten Tage nach 2Wochen in denen es nicht geregnet hat.Am ersten Tag haben wir uns auf einem Wanderweg durch den Dschungel durchgeschlagen bis wir zu einem wunderschoenen Wasserloch kamen in dem zum Glueck keine menschenfressenden Krokodile herum schwammen. Wir plantschten,schwangen uns an Lianen durch die Gegend, bauten einen kleinen Staudamm und sprangen von Steilwaenden ins Wasser,alles in allem ein sehr gelungender Ausflug der nurnoch von unserem Schnorcheltrip am naechsten Morgen zu toppen war. Um 8 uhr sind Andy und ich auf den RUM RUNNER (einen Katamaran) gestiegen und eine dreiviertel Stunde zum Great Barrier Reef hinausgefahren,wir konnten es kaum erwarten ins Wasser zu springen und die bunte Unterwasserwelt zu erforschen,gesagt getan, Wetsuit angezogen,Flossen an, Brile und Schnorchel und hinein ins "kuehle" Nass (27grad).
Es war atemberaubend schoen,jedemenge bunte Fische und Korallen in allen Farben. Nach ein paar Flossenschlaegen habe ich auch schon meinen ersten Hai gesichtet (leider nur ein 1,50m Katzenhai) was alledings schon sehr interessant war ihn zu beobachten. Kurz darauf traute ich meinen Augen kaum, da lag eine 70-80cm grosse Schildkroete am Grund und frass Seegrass, nach ein paar minuten Beobachtung schwamm sie endlich los und ich durfte mich sogar ein paar Meter von ihr ziehen lassen,es war das absolute Highlight,nie zuvor konnte ich einer Meeresschildkroete so nah sein.
Nach geschaetzten 30minuten gemeinsamen Schwimmens liess ich sie ziehen.
Alles in allem schnorchelten wir 3stunden und es haetten auch gerne mehr seien duerfen,die Rueckfahrt liessen wir uns die Sonne auf den Bauch braten und schliefen an Deck :)
Am Strand angekommen ging es dann leider schon gleich auf den Rueckweg nach Cairns.
Die 3tage am Cape waren ein wunderschoenes Erlebniss.
Morgen geht es dann auf die grosse Reise,Ostkueste hinunter,erster Stop ist 2Tage Magnetic Island (Hoffentliches Koala sichten),dannach geht es weiter nach Rainbowbeach,wo wir auf ein Segelboot steigen mit dem wir 2 Tage und 2 Naechte die Whitsunday Islands umsegeln werden. Seid auf Fotos und Berichte gespannt :)
Bis bald!!!
Eike
ich bin wohlbehalten an der Ostkueste angekommen und habe mich mit Andy getroffen,das Wetter hier ist sehr regnerisch,aber bei 30grad laesst es sich aushalten und es kommt auch oft genug die Sonne raus,sodass ich an meiner Braeune arbeiten kann,damit ihr alle schoen neidisch sein werdet,wenn ich wieder komme.
Hier in Cairns gefaellt es mir richtig gut,ich habe ein megacooles Hostel und hier sind jedemenge coole Leute (faules Backpackergesindel :)) hier steigt jeden Tag eine Party und ist immer was los.
Letzte Woche hatten wir eine Rainforrest,Waterfall,Swimmingtour gemacht,was absolut toll war,ich habe selten soviel gelacht. Unser Guide war der geborene Animateur und Komiker in einem.Wir sind also mit unserem Bus (Gus,the Bus) in den Regenwald der Atherton Tablelands gefahren,wo jedemenge Wasserfaelle auf uns warteten. Es ist eine Traumhafte Vegetation hier oben,so dichtes und saftiges Gruen sieht man wohl echt selten. Am zweiten Wasserfall angekommen sind wir erstmal ins Wasser gesprungen und auf den Wasserfall hinauf gekrakselt,da die Felsen so glatt ausgewaschen waren,dass man auf ihnen hinunter rutschen konnte,das war ein Spass, 5meter auf einem Felsen ins Wasserfallbecken rutschen :) .
Bevor es zum 3ten Wasserfall ging vertrieben wir uns die Zeit im Bus mit lustigen "Partyspielchen" bis wir bei Mister Lunch zum Essen gefahren sind. der 3te Wasserfall war der MillaaMillaa Fall aus der Herbal Essences Werbung,eiskalt aber wunderschoen :) Alles in Allem ein wunderschoener Ausflug :)
Nach 2weiteren Tagen in Cairns haben wir uns aufgemacht nach Cape Tribulation,ein Weltnaturerbe,da der Regenwald auf die Koralle trifft,was einzigartig auf der Welt ist.Es war wirklich das Paradies,saftiges Gruen trifft auf weissen Sandstrand. Wir hatten traumhaftes Wetter,die ersten Tage nach 2Wochen in denen es nicht geregnet hat.Am ersten Tag haben wir uns auf einem Wanderweg durch den Dschungel durchgeschlagen bis wir zu einem wunderschoenen Wasserloch kamen in dem zum Glueck keine menschenfressenden Krokodile herum schwammen. Wir plantschten,schwangen uns an Lianen durch die Gegend, bauten einen kleinen Staudamm und sprangen von Steilwaenden ins Wasser,alles in allem ein sehr gelungender Ausflug der nurnoch von unserem Schnorcheltrip am naechsten Morgen zu toppen war. Um 8 uhr sind Andy und ich auf den RUM RUNNER (einen Katamaran) gestiegen und eine dreiviertel Stunde zum Great Barrier Reef hinausgefahren,wir konnten es kaum erwarten ins Wasser zu springen und die bunte Unterwasserwelt zu erforschen,gesagt getan, Wetsuit angezogen,Flossen an, Brile und Schnorchel und hinein ins "kuehle" Nass (27grad).
Es war atemberaubend schoen,jedemenge bunte Fische und Korallen in allen Farben. Nach ein paar Flossenschlaegen habe ich auch schon meinen ersten Hai gesichtet (leider nur ein 1,50m Katzenhai) was alledings schon sehr interessant war ihn zu beobachten. Kurz darauf traute ich meinen Augen kaum, da lag eine 70-80cm grosse Schildkroete am Grund und frass Seegrass, nach ein paar minuten Beobachtung schwamm sie endlich los und ich durfte mich sogar ein paar Meter von ihr ziehen lassen,es war das absolute Highlight,nie zuvor konnte ich einer Meeresschildkroete so nah sein.
Nach geschaetzten 30minuten gemeinsamen Schwimmens liess ich sie ziehen.
Alles in allem schnorchelten wir 3stunden und es haetten auch gerne mehr seien duerfen,die Rueckfahrt liessen wir uns die Sonne auf den Bauch braten und schliefen an Deck :)
Am Strand angekommen ging es dann leider schon gleich auf den Rueckweg nach Cairns.
Die 3tage am Cape waren ein wunderschoenes Erlebniss.
Morgen geht es dann auf die grosse Reise,Ostkueste hinunter,erster Stop ist 2Tage Magnetic Island (Hoffentliches Koala sichten),dannach geht es weiter nach Rainbowbeach,wo wir auf ein Segelboot steigen mit dem wir 2 Tage und 2 Naechte die Whitsunday Islands umsegeln werden. Seid auf Fotos und Berichte gespannt :)
Bis bald!!!
Eike
Samstag, 7. November 2009
Fotos
nach langer Zeit mal wieder ein paar Fotos
hier der Link: http://picasaweb.google.com/eikeS86/EikeGoesOZ?authkey=Gv1sRgCN2IhL6jvYPseA&feat=directlink
viel spaß :)
hier der Link: http://picasaweb.google.com/eikeS86/EikeGoesOZ?authkey=Gv1sRgCN2IhL6jvYPseA&feat=directlink
viel spaß :)
Donnerstag, 5. November 2009
Perth
Liebe Heimat,
ich bin nach einem Monat Wwoofen gut in Perth angekommen,der letzte Monat war mega cool und ich habe jede menge Dinge erlebt,viel zuviel um alle aufzulisten:) da muesst ihr euch schon bis zu meiner Heimkehr gedulden :) Mitlerweile hab ich auch alle moeglichen Tiere gesehen die mich haetten umbringen koennen,gefaehrlichste Schlange (gleich 3mal) und die giftigsten Spinnen Australiens/Welt( Sass gestern unter meinen Gartenstuhl als ich runter guckte) :)und natuerlich die lieben Krokos.Aber ich hab sie alle ueberlebt und mir geht es super.
Ich wohne in Perth bei der Tochter und dem Schwiegersohn von meiner "Gastmutter" somit spar ich das Geld fuer das Hostel,was echt gut ist :)
Perth ist richtig schoen,ueberall Parks und Gruenanlagen,Wolkenkratzer und coole Leute,aber ich werder Perth heute Abend schon wieder verlassen,da ich um 21.50h meinen Flieger an die Ostkueste (Cairns) nehme,wieder mal 4,5stunden Flug und einmal Quer ueber den Kontinent.Ich freue mich auf das tropische Cairns und den Dschungel und werde euch genaueres berichten wenn ich vor Ort bin.
Liebste Gruesse ins winterliche Deutschland!
Eike
ich bin nach einem Monat Wwoofen gut in Perth angekommen,der letzte Monat war mega cool und ich habe jede menge Dinge erlebt,viel zuviel um alle aufzulisten:) da muesst ihr euch schon bis zu meiner Heimkehr gedulden :) Mitlerweile hab ich auch alle moeglichen Tiere gesehen die mich haetten umbringen koennen,gefaehrlichste Schlange (gleich 3mal) und die giftigsten Spinnen Australiens/Welt( Sass gestern unter meinen Gartenstuhl als ich runter guckte) :)und natuerlich die lieben Krokos.Aber ich hab sie alle ueberlebt und mir geht es super.
Ich wohne in Perth bei der Tochter und dem Schwiegersohn von meiner "Gastmutter" somit spar ich das Geld fuer das Hostel,was echt gut ist :)
Perth ist richtig schoen,ueberall Parks und Gruenanlagen,Wolkenkratzer und coole Leute,aber ich werder Perth heute Abend schon wieder verlassen,da ich um 21.50h meinen Flieger an die Ostkueste (Cairns) nehme,wieder mal 4,5stunden Flug und einmal Quer ueber den Kontinent.Ich freue mich auf das tropische Cairns und den Dschungel und werde euch genaueres berichten wenn ich vor Ort bin.
Liebste Gruesse ins winterliche Deutschland!
Eike
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Lebenszeichen
Hallo ins kalte Deutschland,
auch wenn ich mich nach geschaetzten 2Monaten jetzt erst wieder melde tut es mir leid.
Ich bin jetzt in Geraldton auf einer Wildlife Rescue Farm und habe dort leider kein Internet und das InternetCafe im Ort schliesst um 17uhr.
Mir geht es super,nachdem wir in Broome keine Arbeit gefunden hatten haben wir uns fuers wwoofen an der Westkueste entschieden,nach ein paar emails hatten wir schon eine vielversprechende Zusage auf der oben besagten Farm. Also hiess es "wie kommen wir am besten die Westkueste runter",in unserer spontanitaet haben wir uns fuer einen Autokauf entschieden und fanden nach kurzer suche einen Mitsubishi Stationwagon mit dem wir die wunderschoene Westkueste in einer Woche abgeklappert haben und nun hier in Geraldton sind.
Das Wetter hier ist immer Sonnig (dieses Jahr gab es nach 5Jahren das erste mal wieder Regen) aber KALT :) wir frieren hier bei 25grad und Nachts lieg ich mit Decke und Schlafsack im Bett ;)
Die Farm und die Farmarbeit ist klasse,wir muessen jeden Tag verschiedene Aufgaben machen (Teichbau,Huehnerstallbau etc.) und die Tiere versorgen. Es gibt einen Dingo,jede menge Huehner,Voegel,Emus,und mind. 25Kaengurus. Unsere Hauptaufgabe besteht darin die Waisenkinder zu versorgen. 1 7Monate altes Kaenguru names Marly, ein Emu-Kueken namens Ewo und vor einer Woche haben wir noch Billy,ein 12Mon altes Kaenguru dazu bekommen, d.h. Flasche geben,mit einem Beutel durch die Gegend tragen,spielen etc.
Gestern hatten wir unsere erste Schiessuebung,da unser Farmer Ian mit uns auf Hasenjagd gehen will :)
Das wars erstmal von mir.Ihr bekommt einen genaueren Bericht entweder am Telefon oder wenn ich naechste woche wieder Online komme :)
Bis die Tage!
Eike
auch wenn ich mich nach geschaetzten 2Monaten jetzt erst wieder melde tut es mir leid.
Ich bin jetzt in Geraldton auf einer Wildlife Rescue Farm und habe dort leider kein Internet und das InternetCafe im Ort schliesst um 17uhr.
Mir geht es super,nachdem wir in Broome keine Arbeit gefunden hatten haben wir uns fuers wwoofen an der Westkueste entschieden,nach ein paar emails hatten wir schon eine vielversprechende Zusage auf der oben besagten Farm. Also hiess es "wie kommen wir am besten die Westkueste runter",in unserer spontanitaet haben wir uns fuer einen Autokauf entschieden und fanden nach kurzer suche einen Mitsubishi Stationwagon mit dem wir die wunderschoene Westkueste in einer Woche abgeklappert haben und nun hier in Geraldton sind.
Das Wetter hier ist immer Sonnig (dieses Jahr gab es nach 5Jahren das erste mal wieder Regen) aber KALT :) wir frieren hier bei 25grad und Nachts lieg ich mit Decke und Schlafsack im Bett ;)
Die Farm und die Farmarbeit ist klasse,wir muessen jeden Tag verschiedene Aufgaben machen (Teichbau,Huehnerstallbau etc.) und die Tiere versorgen. Es gibt einen Dingo,jede menge Huehner,Voegel,Emus,und mind. 25Kaengurus. Unsere Hauptaufgabe besteht darin die Waisenkinder zu versorgen. 1 7Monate altes Kaenguru names Marly, ein Emu-Kueken namens Ewo und vor einer Woche haben wir noch Billy,ein 12Mon altes Kaenguru dazu bekommen, d.h. Flasche geben,mit einem Beutel durch die Gegend tragen,spielen etc.
Gestern hatten wir unsere erste Schiessuebung,da unser Farmer Ian mit uns auf Hasenjagd gehen will :)
Das wars erstmal von mir.Ihr bekommt einen genaueren Bericht entweder am Telefon oder wenn ich naechste woche wieder Online komme :)
Bis die Tage!
Eike
Mittwoch, 23. September 2009
Liebes Deutschland,
es tut mir leid, dass ich so lange nichts mehr von mir hören lassen hab, ich bin weder Frühstück für ein Krokodil geworden, noch hab ich mit einer tödlichen Schlange gespielt, d.h. es geht mir gut ;)
Die letzten Wochen waren wieder vollgepackt mit tollen Dingen also wird dies wieder ein sehr langer Bericht, also sollten Leser mit weniger Zeit an dieser Stelle lieber das X oben in der Ecke drücken oder querlesen
Nachdem wir Darwin verlassen hatten sind wir gut in Kununurra angekommen, einem kleinen verschlafenen Ort in mitten der Kimberleys ein kleines Gebirge in Western Australien (Nähere Infos entnehmen sie bitte Google.de,) Wir haben auch recht schnell auf einer Farm Arbeit gefunden und es hieß dann um 6uhr auf dem Feld stehen und 12studen in der prallen Sonne, bei 39grad Melonen pflücken. Zum Glück im Unglück war es nach 5Tagen vorbei, da ich mich nichtmehr bewegen konnte und mein Rücken gerne noch behalten wollte und sich die Saison dem Ende neigte. Somit verbrachte ich die Zeit damit mir ein Job in den umliegenden Hotels zu suchen, was aber leider nicht erfolgreich war. Da wir nicht Kununurra (von uns auch liebevoll Cuntunurra genannt) nicht verlassen wollten ohne auch etwas von den umliegenden Kimberleys gesehen zu haben beschlossen wir eine 3 tägige Kanu- tour zu machen. Also wurden wir um 6uhr am Hostel eingesammelt (wiedermal so eine unverschämte Zeit ;)) und am Lake Agyle-Damm in den Ord River ab/ausgesetzt , begrüsst wurden wir gleich von 2kleinen Freshies ( Info: Freshy: niedliche kleine Krokos die NUR 3meter werden können und denen Menschen nicht schmecken ;) und sie Angst haben.) Wir paddelten dann los ins ungewisse, da es eine self- guided Tour war und wir wirklich mitten im Nirgendwo waren,weder Handynetz, geschweige denn Häuser oder gar eine Straße, nur Busch, Wasser, Berge, Krokodile, ein paar Spinnchen, Schlängchen und wir ;) Die ersten Kilometer waren beeindruckend und wunderschön und relaxed, bis der Fluss immer enger wurde und das Wasser immer schneller . An einer Stelle teilte sich der Fluss und wir entschlossen uns den rechten Weg zu nutzen, was sich aber später als Fehler herausstellte, da es eine extreme Stromschnelle war und zu allem Überfluss auch noch ein Baum umgestürzt war und quer über dem Fluss lag wir blieben also am Baum hängen aber ohne zu kentern, Lucas mit seinem einer Kanu die Stromschnelle hinunter geschossen kam und nicht mehr bremsen konnte und uns in die Seite rammte, ihr könnt euch sicher vorstellen wie es weiter ging, wir kippten und unser Kanu lief voll Wasser, Marius konnte sich gerade noch am Baum festhalten um nicht unter das Gestrüpp gespühlt zu werden,dass sich hinter dem Baum gesammelt hatte. Und ich hielt das Kanu fest und fing die davontreibenen Flip Flops ein bis ich feststellte,dass sich mein Angelköder an mir festhielt und zwar mit 2von seinen 3drillingshaken bei mir im Knöchel, nun musste ich damit kämpfen mich über Wasser zu halten, das Kanu nicht wegtreiben zu lassen und zu guter letzt mir die Haken in der Stromschnelle aus dem Fuß zu operieren. Nachdem ich das umgekippte Kanu durch die enge Stelle manövriert hatte und Marius auch überlebt hatte hielten wir uns am Kanu fest und trieben wie Treibholz den Fluss hinunter( in dem zum Glück nur süße 3m Krokodile leben) in der Hoffnung irgendwo Ufer zu finden an dem wir aussteigen können um das Kanu trocken zu legen. Nach einer halben Stunde Plantschen gab es dann endlich einen kleinen Strand an dem wir anlegen konnten. Nachdem der Schock verdaut war und wir unser Kanu wieder wasserfrei hatten ging es weiter zum 1Camp mitten im Busch ohne fließend Wasser, geschweige denn Strom ;) Ich hatte auch Glück beim Angeln und hab einen 50cm langen Katzenwels gefangen (Wahrscheinlich hat ihm mein Blutaroma am Haken gefallen). Es ging dann auch früh ins „Bett“, aber erholsam war es nicht, die ganze Nacht irgendwelche Viecher um mein Zelt geschlichen, gekrochen und geraschelt sind und ich jedesmal aufgeschreckt bin.
Bei Sonnenaufgang sind wir dann aufgestanden, haben die Kanus beladen und sind los gepätschelt. Tagesziel war heute ein Sprungfelsen mitten im Wasser und 8meter hoch. Dort angekommen, sind wir erst mal ein paar mal gesprungen, haben Rast gemacht und ich hab mein Glück mit der Angelrute versucht (natürlich wiedermal weniger erfolgreich ;)) Das 2te Camp war ähnlich spartanisch eingerichtet wie das erste, aber wir wurden gleich freundlich von 2 Kängurus empfangen.
Am 3ten Tag ging es wieder bei Sonnenaufgang los um den Rest der Strecke zu paddeln, an diesem Tag ist nicht viel passiert, ausser ein paar Krokodilsichtungen und ein 1.5m Krokodil das gefallen an Lucas‘ Paddel gefunden hatte und bis auf 20cm ans Kanu ran geschwommen kam. Am Ziel angekommen waren wir froh wieder in der Zivilisation zu sein und haben uns nach 3Tagen auf eine Dusche gefreut Es war ein super Trip und ein wahres Abenteuer.
Nach dem Kanutrip haben wir noch 2 Nächte im Hostel verbracht und sind dann 13stunden mit dem Bus nach Broome (einem Städtchen mit 12000Einwohnern an der Westküste) gefahren und suchen hier erst einmal nach Jobs und genießen noch ein paar Tage das Meer und die kühlere Luft ( 32,statt 39-40grad)
Jetzt habt ihr erstmal etwas zum lesen und ich hoffe meine Abenteuer haben euch gefallen,
bis die Tage!!!
Eike
es tut mir leid, dass ich so lange nichts mehr von mir hören lassen hab, ich bin weder Frühstück für ein Krokodil geworden, noch hab ich mit einer tödlichen Schlange gespielt, d.h. es geht mir gut ;)
Die letzten Wochen waren wieder vollgepackt mit tollen Dingen also wird dies wieder ein sehr langer Bericht, also sollten Leser mit weniger Zeit an dieser Stelle lieber das X oben in der Ecke drücken oder querlesen
Nachdem wir Darwin verlassen hatten sind wir gut in Kununurra angekommen, einem kleinen verschlafenen Ort in mitten der Kimberleys ein kleines Gebirge in Western Australien (Nähere Infos entnehmen sie bitte Google.de,) Wir haben auch recht schnell auf einer Farm Arbeit gefunden und es hieß dann um 6uhr auf dem Feld stehen und 12studen in der prallen Sonne, bei 39grad Melonen pflücken. Zum Glück im Unglück war es nach 5Tagen vorbei, da ich mich nichtmehr bewegen konnte und mein Rücken gerne noch behalten wollte und sich die Saison dem Ende neigte. Somit verbrachte ich die Zeit damit mir ein Job in den umliegenden Hotels zu suchen, was aber leider nicht erfolgreich war. Da wir nicht Kununurra (von uns auch liebevoll Cuntunurra genannt) nicht verlassen wollten ohne auch etwas von den umliegenden Kimberleys gesehen zu haben beschlossen wir eine 3 tägige Kanu- tour zu machen. Also wurden wir um 6uhr am Hostel eingesammelt (wiedermal so eine unverschämte Zeit ;)) und am Lake Agyle-Damm in den Ord River ab/ausgesetzt , begrüsst wurden wir gleich von 2kleinen Freshies ( Info: Freshy: niedliche kleine Krokos die NUR 3meter werden können und denen Menschen nicht schmecken ;) und sie Angst haben.) Wir paddelten dann los ins ungewisse, da es eine self- guided Tour war und wir wirklich mitten im Nirgendwo waren,weder Handynetz, geschweige denn Häuser oder gar eine Straße, nur Busch, Wasser, Berge, Krokodile, ein paar Spinnchen, Schlängchen und wir ;) Die ersten Kilometer waren beeindruckend und wunderschön und relaxed, bis der Fluss immer enger wurde und das Wasser immer schneller . An einer Stelle teilte sich der Fluss und wir entschlossen uns den rechten Weg zu nutzen, was sich aber später als Fehler herausstellte, da es eine extreme Stromschnelle war und zu allem Überfluss auch noch ein Baum umgestürzt war und quer über dem Fluss lag wir blieben also am Baum hängen aber ohne zu kentern, Lucas mit seinem einer Kanu die Stromschnelle hinunter geschossen kam und nicht mehr bremsen konnte und uns in die Seite rammte, ihr könnt euch sicher vorstellen wie es weiter ging, wir kippten und unser Kanu lief voll Wasser, Marius konnte sich gerade noch am Baum festhalten um nicht unter das Gestrüpp gespühlt zu werden,dass sich hinter dem Baum gesammelt hatte. Und ich hielt das Kanu fest und fing die davontreibenen Flip Flops ein bis ich feststellte,dass sich mein Angelköder an mir festhielt und zwar mit 2von seinen 3drillingshaken bei mir im Knöchel, nun musste ich damit kämpfen mich über Wasser zu halten, das Kanu nicht wegtreiben zu lassen und zu guter letzt mir die Haken in der Stromschnelle aus dem Fuß zu operieren. Nachdem ich das umgekippte Kanu durch die enge Stelle manövriert hatte und Marius auch überlebt hatte hielten wir uns am Kanu fest und trieben wie Treibholz den Fluss hinunter( in dem zum Glück nur süße 3m Krokodile leben) in der Hoffnung irgendwo Ufer zu finden an dem wir aussteigen können um das Kanu trocken zu legen. Nach einer halben Stunde Plantschen gab es dann endlich einen kleinen Strand an dem wir anlegen konnten. Nachdem der Schock verdaut war und wir unser Kanu wieder wasserfrei hatten ging es weiter zum 1Camp mitten im Busch ohne fließend Wasser, geschweige denn Strom ;) Ich hatte auch Glück beim Angeln und hab einen 50cm langen Katzenwels gefangen (Wahrscheinlich hat ihm mein Blutaroma am Haken gefallen). Es ging dann auch früh ins „Bett“, aber erholsam war es nicht, die ganze Nacht irgendwelche Viecher um mein Zelt geschlichen, gekrochen und geraschelt sind und ich jedesmal aufgeschreckt bin.
Bei Sonnenaufgang sind wir dann aufgestanden, haben die Kanus beladen und sind los gepätschelt. Tagesziel war heute ein Sprungfelsen mitten im Wasser und 8meter hoch. Dort angekommen, sind wir erst mal ein paar mal gesprungen, haben Rast gemacht und ich hab mein Glück mit der Angelrute versucht (natürlich wiedermal weniger erfolgreich ;)) Das 2te Camp war ähnlich spartanisch eingerichtet wie das erste, aber wir wurden gleich freundlich von 2 Kängurus empfangen.
Am 3ten Tag ging es wieder bei Sonnenaufgang los um den Rest der Strecke zu paddeln, an diesem Tag ist nicht viel passiert, ausser ein paar Krokodilsichtungen und ein 1.5m Krokodil das gefallen an Lucas‘ Paddel gefunden hatte und bis auf 20cm ans Kanu ran geschwommen kam. Am Ziel angekommen waren wir froh wieder in der Zivilisation zu sein und haben uns nach 3Tagen auf eine Dusche gefreut Es war ein super Trip und ein wahres Abenteuer.
Nach dem Kanutrip haben wir noch 2 Nächte im Hostel verbracht und sind dann 13stunden mit dem Bus nach Broome (einem Städtchen mit 12000Einwohnern an der Westküste) gefahren und suchen hier erst einmal nach Jobs und genießen noch ein paar Tage das Meer und die kühlere Luft ( 32,statt 39-40grad)
Jetzt habt ihr erstmal etwas zum lesen und ich hoffe meine Abenteuer haben euch gefallen,
bis die Tage!!!
Eike
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